endZEITlos

Das intermediale Stück erzählt von subjektiver Zeiterfahrung, dem Er-Leben von Zeit. Es thematisiert verschiedene Aspekte der Wahrnehmung von Zeit und folgt dem Widerspruch zwischen Zeit als messbarer Zeiteinheit und erlebter Zeit, die aus Erinnerungsschichten besteht.

endZEITlos setzt sich mit globalen Erscheinungen auseinander, die in die Lebensentwürfe des Einzelnen einbrechen:
Globale Märkte verlangen vom aktiv agierenden Menschen Flexibilität und Mobilität und führen zu einem veränderten Zeitempfinden, das sich auch in einer neuen Körperlichkeit manifestiert. Zeit wird zunehmend virtuell-abstrakt erfahren, kaum mehr sinnlich erlebt.

Wie reagiert der Einzelne darauf im Umgang mit seiner eigenen Lebenszeit?
Was passiert, wenn der Einzelne plötzlich durch seinen Körper (Krankheit, Angst, Tod) auf sich selbst zurückgeworfen wird, Zeit also plötzlich endlich wird?
Welchen Stellenwert hat Zeit bei den Zeit-Genossen, die ohne Arbeit sind, also zu viel Zeit haben? Wem nützt diese überschüssige, ungenutzte Zeit?

 

Konzept / Video / Tanz:
Fine Kwiatkowski

Konzept / Video / Programmierung / Musik:
Willehad Grafenhorst

 

Unser Dank geht an:

Silke Wiethe - Pressearbeit
das Team vom Theaterhaus Mitte
Peter Schielmann / Ina Kwiatkowski / Lars Kwiatkowski / Babette Arnold /
Jan Römer

Premiere: 27.09.2007
Vorstellungen: 28. und 29.09.

 

mit Unterstützung des Theaterhauses Mitte

gefördert durch den Fonds Darstellende Künste e.V.

Fonds Darstellende Künste e.V.